Ted Lauterbach – suteF

18. Januar 2011 by

In suteF von Ted Lauterbach versucht der „Held“ Aramas aus den Tiefen des „Abyss“ zurück in die Realität zu finden. Dazu muss er in jedem Abschnitt erneut zu einem riesigen, flimmernden Monitor finden. Aramas durchquert nach und nach verschiedene Bereiche des „Abyss“, die oft nur einem Teil seiner Persönlichkeit zugänglich sind und die von verschiedenen Herrschern kontrolliert, die die Welt um ihn herum kontrollieren und verändern. So weiß er nicht von vornherein ob der nächste Schritt nicht dazu führt, dass alles um ihn herum gefriert oder Platformen auftauchen wo vorher nichts war.

Vor dem Weiterlesen spielen! Ein Teil der Erfahrung machen mMn. die eigenen, unbeeinflussten Gedanken und Gefühle des Spielers beim Spielen aus! Den Rest des Beitrags lesen »

Sturm

31. Dezember 2010 by

Auf den Film „Sturm“ von Hans-Christian Schmid bin Ich durch den Soundtrack, der von „The Notwist“ stammt, aufmerksam geworden. Am Anfang hat mich an diesem Soundtrack etwas gestört, das er sehr elektronisch und minimalistisch ist, während die Figuren in keinster Weise mit irgendetwas Elektronischem zu tun haben. Dann ist mir aber bewusst geworden, wie unglaublich intensive Stimmungen durch die Musik in Verbindung mit den Bilder entstehen und das der elektronische Sound in der Lage ist sehr viele verschiedene Stimmungen auszumalen, die mit Technik überhaupt nichts zu tun haben.

Obwohl mir der Soundtrack mitterweile wunderbar und kunstvoll erscheint, möchte Ich hier lieber über die beeindruckende Geschichte diese Films schreiben.

 

 

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Rad 10 head

27. Dezember 2010 by

Am 10/10/2007 wurde das zurzeit (noch) neuste Album von Radiohead veröffentlich: „In Rainbows“. Am 1/10 also 10 Tage vorher wurde das Album erstmals angekündigt. Vor dieser Ankündigung erschienen einige kryptische Bilder auf der Homepage der Band, die einen Code enthalten und in Wörter dechiffriert werden können.

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hush – stille

19. Dezember 2010 by

Ein weiteres geniales „Nicht-Spiel“ von increpare. Ich will hier noch nichts dazu sagen außer: Nehmt euch die Zeit und beendet es. Mich würde sehr interessieren, was Ihr euch danach gedacht habt.

hush

Flip n Tale – Loondon

6. Dezember 2010 by

„Loondon“ von „Flip n Tale“ erzählt eine wunderliche, fantasievolle Geschichte von einem Buckligen, der den Zirkus hinter sich lässt um in der Stadt Loondon sein Glück zu suchen. Kurze Gedichte zwischen den Schauplätzen um die Handlung zu beschleunigen, Bilder statt Dialog, sehr leichte Rätsel, nach fünf Minuten wäre die Geschichte vorüber, würden die wunderbaren, stimmungsvollen Schauplätze nicht dazu einladen genau hinzusehen und länger in dieser fantastischen Welt zu verweilen. Leider leidet die Stimmung unter dem viel zu kleinen Format, die Bilder würden als Vollbild sicherlich noch intensiver wirke

„Loondon“ lässt dem Spieler keinerlei Entscheidungsfreiheit, nicht einmal kurz vor Schluss, als der Bucklige sich entscheiden muss, ob er seinen Freund im Stich lässt, und kann deswegen keinsfalls als Spiel bezeichnet werden. Stattdessen lebt „Loondon“ von seine Bildern, von seiner Musik, von der Geschichte und der Liebe zum Detail.

Die Schauplätze haben mich sehr an das wundervolle Machinarum von Amanita Desigen erinnert, das in ähnlichem Stil gezeichnet wurde (unter dem Link findet ihr eine kostenlose Online Demo – gleich das zweite Bild vergleiche Ich im Folgenden) – aber auch z.B.: der Aufbau der Torhüter-Bilder beider Geschichten ähnelt sich und vermittelt sehr eindrucksvoll eine Stimmung: Beide Male, ein Außenseiter, der eine in sich geschlossene Stadt und Gesellschaft betreten will, beide Male ein bodenloser Graben, beide Male ein Polizist in anonymer Uniform, der den Außenseiter ablehnt und ihm den Eintritt verwehrt.

Increpare – Cities of Day and Night

4. Dezember 2010 by

Cities of Day and Night wurde vor ein paar Tagen von increpare games veröffentlicht, um am Night & Day Thema von Experimental Gameplay teilzunehmen. In einer minimalistischen aber sehr dichten Atmossphäre kann der Spieler 2x 4 Rätsel lösen. Um die Rätsel zu lösen muss man die Spielwelt, ihre Dynamik und ihre Reaktionen auf die eigene Bewegung genau beobachten. Mir hat das Spiel sehr gut gefallen, da die Rätsel für mich erfrischend neu waren und scheinbar jedes Element in der Spielwelt seine Berechtigung und Bedeutung hat, nicht nur als Dekoration und Atmossphäre, sondern als ein Teil der Herausforderung.

Michel Gondry & Björk/Radiohead/Beck

4. Dezember 2010 by

Michel Gondry ist ein französischer Regiesseur der zahlreiche Musikvideos mit Künstlern wie Björk, Beck, The White Stripes oder Radiohead gedreht hat. Seine Videos erzählen oft ganze Geschichten, orientieren sich an den Texten, führen sie vielleicht sogar weiter. Wie im Traum werden Gesetzte von Raum und Zeit aufgehoben und die Personen werden verzerrt, beeinflussen direkt ihre Vergangenheit oder finden sich in fantastischen Situationen wieder. Die folgenden drei Videos habe ich ausgewählt, weil mir die Musik dazu besonders gefällt.

Björk – Bachelorette

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Pluto Strikes Back

22. November 2010 by

Vielleicht erinnert ihr euch, am 13 September 2006 wurde Pluto der Planetenstatus aberkannt und ist jetzt offiziell Zwergplanet. Neben einigen wenigen Leuten ist natürlich auch Pluto fett angefressen und schießt jetzt mit seinem Baseballschläger Asteroiden auf unser Sonnensystem …

I’m not a dwarf planet!

You’ve seen it before…

19. November 2010 by


Judith

15. November 2010 by

 

Judith ist eine Kooperation zwischen increpare games und distractionware. Der Spieler (tatsächlich ist Judith kein Spiel, sondern eine interaktive Geschichte) lernt die Geschichten von Judith und ihrem Ehemann in spe, sowie die von Emily und Jeff, zwei heimlichen Liebhabern kennen. Beide Geschichten finden in einem alten Schloß statt.

Bevor ihr weiterlest solltet ihr die Geschichte gespielt haben!

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